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| Homepage | http://www.vision-rio.com | |
Hallo und Willkommen Ich will Euch nicht mit meiner Lebensgeschichte nerven. Aber ein bischen von meinem Krankheitsverlauf erzählen und wie ich dahin gekommen bin, wo ich mein Höchstgewicht hatte. Der Grundstein für meine Krankheit wurde schon etwa 1997 gelegt. Damals kam ich mit einigen privaten Problemen nicht zurecht. Ich gab meinen Stellvertreterposten in der Mitarbeitervertretung auf, ich gab meine Position als Stationsleitung auf, ich gab meine Mitarbeit an der Heimzeitung auf. Für die die, es vielleicht nicht wissen, ich habe in einem Altenheim gearbeitet. Nach fast vier Jahren Sucht hatte ich mich dann völlig von der Aussenwelt abgekapselt, kontakt zu Freunden abgebrochen, und dann habe ich meinen Job gekündigt. Bin dann von Bonn wieder zurück in meine Heimat gezogen, dem schönen Schleswig - Holstein, voller Hoffnung. Fand dort Arbeit aber kündigte dann dort nach vier Monaten ebenfalls. Es ging nicht mehr. Quasi in eine lange Krankheitsphase. Das war im Jahre 2002. Die schlechte Nachricht: Seitdem war ich dann arbeitslos bzw. arbeitsunfähig (bis April 2006). Das jahrelange Schindludertreiben mit meinem Körper rächte sich nun gewaltig. Ich fing an zu essen. Ich wog auch vorher schon etwas mehr (140 Kilogramm) als die breite Masse. Aber ab da nahm ich schnell und gewaltig zu. Ich flüchtete mich durch das Essen in meine kleine heile Welt. Und wenn ich nicht die Kurve gekriegt hätte, hätte ich mich totgefressen, und zwar in den nächsten drei Monaten. Ich kann Euch leider nicht genau sagen, wieviel ich letztendlich auf die Waage brachte, denn keine Waage reichte für das Gewicht aus. Laut Ärzten waren es so ca. 220 bis 240 Kilogramm. Ich gehe heute von 230 Kilo aus. Konnte keine 10 Meter mehr laufen, geschweige denn länger als zwei Minuten stehen. Und meine Wohnung habe ich in 18 Monaten vielleicht vier mal verlassen. Das Fenster nach draussen ... mein PC. Die Folgen waren eine schwere Adipositas per magna (sehr starke Fettleibigkeit), ein akutes Schlaf-Apnoe-Syndrom mit einer Sauerstoffsättigung von nurnoch 51 % (normal sind 98 %), Arterielle Hypertonie , Bauchdeckenerysipel , ein Steißbeinbruch durch Sturz, Ulcus Cruris an beiden Schienbeinen und starke Wassereinlagerungen in Beinen, Bauchdecke und Armen. Im Krankenhaus: Mehrere male Blutabnahmen, überprüfung der Blutgaswerte, Lungenfunktionstest, Röntgentorax, Schlaflabor,Kurzzeit EKG, Langzeit EKG, Krankengymnastik, Bauchsono und Herzsono. Nach dem Krankenhaus ging es mir zwar immer noch nicht gut, aber wesentlich besser als zuvor. Schienbeine waren heil, Op der Steißbeinfraktur kann allerdings erst nach Gewichtsabnahme erfolgen. Das Risiko einer Narkose wäre zu groß für Herz und Kreislauf. Hypertonie durch ein Schleifendiuretikum eingestellt und zum Schlafen hatte ich ein Atemgerät mit ResMed Ultra Mirage Maske für 2700 Euro bekommen, welches ich aber nicht mehr brauche. Hat mir aber fast ein Jahr lang unglaublich geholfen. In regelmäßigen Abständen musste ich dann immer wieder zur Kontrolle ins Schlaflabor. Einmal muss ich noch hin. Am 14. April 2004 habe ich auch das Rauchen aufgegeben und ohne Rückfall bis heute durchgehalten. Wenn noch jemand Fragen hat oder Infos oder Tips braucht soll er mich ruhig unter visionrio@gmx.de anmailen. Stehe gern zur Verfügung, soweit es mir möglich ist. Am 10.06.2004 kam die Zusage zu meiner Rehakur. Es ging in die Wehrawald-Klinik nach Todtmoos im Süd - Schwarzwald. Am 22.06.2004 gings dann los. Am 27.07.2004 hatte ich es dann hinter mir. Und am 19.10.2004 ging ich für sechs Wochen in eine weitere Rehamaßname. Nehme an einer Psychotherapie für Adipositaserkrankte in der Curtius - Klinik in Bad Malente-Gremsmühlen teil. Es hat mir sehr viel gebracht und dann ging es an das Umsetzen. Seitdem ist nun auch schon wieder eine Menge Zeit vergangen, in der ich auch eine Phase hatte, in der ich einmal 15 Kilo zugenommen hatte und eine weitere Phase in der ich 42 Kilo zugenommen hatte.Es war einfachkeine Kraft mehr da. Aber trotzdem habe ich mich nicht aufgegeben und blieb am Ball. Mittlerweile hatte ich bei Meiga meine jetzige Verlobte (Zaubi) kennen und lieben gelernt und daraus ist dann auch unsere Zauberzwergin, die Mia hervorgegangen. Jetzt bin ich seit dem 28.05.2007 wieder gut im Programm. Die zugenommen Kilos sind in Angriff genommen. Der Countdown läuft. Im Bezug zu dem was hinter mir liegt habe ich ja nur noch 75 Kilo vor mir. Und ich habe es bisher ohne WW geschafft und den restlichen Weg gehe ich auch ohne WW Jetzt befinde ich mich nun seit Januar 2007 in Oberhausen in einer Umschulung zum Bürokaufmann. Das war im März 2004 Und das Foto entstand im Sommer 2006 mit 120 Kilo Auf meinem bisherigen Weg durch meine Krankheit sind mir viele liebe und kompetente Menschen begegnet, die mir mit Rat, Tat und ihrem Vertrauen zur Seite standen. Hier möchte ich einfach mal DANKE sagen !!! Der größte Dank gebührt meiner Zauberfrau, die ich über alles liebe. Danke, dass es Dich gibt mein Schatz. Ich liebe Dich !!!Auch ganz besonderer Dank gilt meiner Therapeutin und Mentorin Julia, die immer für mich da war und auch jetzt noch ist und mir jederzeit mit ausserordentlich kompetenter Hilfe zur Seite stand und steht. Wir sind mittlerweile gute Freunde geworden. In diesem Zusammenhang auch DANK an das gesamte Team der ATS Burg/Fehmarn, die alle aufopfernd einen tollen Job machen. Weiterer Dank gilt meiner Familie, ohne deren Unterstützung ich es nicht soweit geschafft hätte. Im folgenden Personen denen ich ebenfalls danken möchte. Die Reihenfolge ist rein zufällig. Dr. Dreyer, das Team der Station II der inneren Abteilung im Oldenburger Krankenhaus, den Therapeuten der Curtius-Klinik in Bad Malente, Dr. Müller & Prof. Dr. Franz sowie der gesamten Schwesternschaft, insbesondere dem Team der Station 2a, der Wehrawaldklinik in Todtmoos/Schwarzwald, Dr. Rodenhausen, dem Team der Station VIII der chirurgischen Abteilung im Oldenburger Krankenhaus (speziell Schulschwester Franzi, Pfleger Frank, Fr. Dr. Hass & Dr. Blauert), Suppe (Steffan), Irene, Gaso (Rosa), Philosophia (Sybille), Darky (Navina), Kim (Nicole), Eva, Mario, Puppe (Dirk) und allen Mädels bei M-G.de die immer zu mir gehalten haben (da kann ich leider nicht alle einzeln aufführen. Es wären einfach zu viele ;-) Sollte ich jemanden vergessen haben, geschah dies nicht mit Absicht. Vielen Dank nochmal Euch Allen !!! |
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